Duki – ein kleiner Hund überlebt Giftanschlag
Duki entkam nur knapp dem grausamen Gifttod: Während eines Spaziergangs hatte der kleine spanische Hund von einem vergifteten Köder gefressen.
Nur fünf Minuten nachdem Duki aus dem Wagen gesprungen war, fand seine Besitzerin ihn zitternd und sich übergebend. Trotz des großen Schrecks handelte sie geistesgegenwärtig und brachte ihren Liebling sofort zu einem Tierarzt. Die rasche Behandlung war Dukis Rettung, denn bei einer solchen Vergiftung entscheiden Minuten über Leben und Tod. Der kleine Hund hat sich wieder vollständig von der Giftattacke erholt.
Leider enden die wenigsten Giftvorfälle so glimpflich. Die für die Köder verwendeten Substanzen (organische Phosphate) sind sehr stark, und nur selten gelingt es, ein Tier vor dem Tod zu bewahren.
Aufklärung von Haustierhaltern In Spanien werden Giftköder häufig von Jägern ausgelegt, um Raubtiere als Konkurrenten auszuschalten. Dieser Praxis fallen neben Wildtieren auch unzählige Haustiere zum Opfer – eine Tragödie für Mensch und Tier.
VIER PFOTEN unterstützt ein Anti-Giftköder Projekt in Spanien, das verstärkt auf die Aufklärung von Heimtierhaltern setzt. Dies zeigt Wirkung: Allein im ersten Halbjahr 2009 sind bei der telefonischen Giftköder-Hotline der Vulture Concervation Foundation (VCF) 300 Anrufe eingegangen.
Mehr Informationen: Giftköder – grausamer Tod für Wild- und Haustiere Projekt gegen Giftköder
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